Hufe oder Pfoten: die richtige Pflege macht’s!

„Der Fisch stink immer vom Kopf!“ ist ein Sprichwort, das den Ursprung aller Probleme beschreibt. Bei uns Tiermenschen beginnt aber fast alles ganz unten: bei den Hufen oder Pfoten. Wenn hier etwas nicht im Gleichgewicht ist, wirkt sich das auf den gesamten Körper aus. Wenn unten nichts geht, geht nichts mehr. Bewusst ist uns das eigentlich allen, doch viele Krankheiten entstehen langsam über einen längeren Zeitraum, oft auch ohne, dass es direkt äußerlich sichtbar ist. Ein gutes Beispiel: das Hufgeschwür beim Pferd. Tritt das Pferd einmal auf einen Stein oder wird er beim Auskratzen vergessen bildet sich eine Entzündung. Wir merken meist nicht sofort, was im Huf passiert – sondern erst, wenn das Pferd plötzlich stark lahmt und es schon zu spät ist.

Strahlfäule = Winterkrankheit?

Jeder kennt sie und fast jeder hatte schon einmal Probleme mit ihr: die Strahlfäule. Bei der Strahlfäule handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung des Hufes, bei der sich das Strahlhorn zersetzt. Gerade im Winter zur nassen Jahreszeit ist dieses Problem weit verbreitet, denn durch Nässe, Schlamm und Dreck entstehen die Fäulnisbakterien. Aber auch unzureichende Hufpflege im Allgemeinen führt zu Strahlfäule. Das muss nicht heißen, dass man die Hufe seines Pferdes vernachlässigt. Aber wie bei uns Menschen gibt es auch Pferde, die an Hufen eine besondere Pflege und Vorsorge benötigen. Wir Menschen sind genau so unterschiedlich: der Eine hat Schweißfüße, die schnell und stark schwitzen und dadurch können sich Fuß- und Nagelpilze entwickeln. Der Andere kann sogar im Sommer barfuß in die Turnschuhe schlüpfen, ohne weitere Probleme zu haben. Die Hygiene muss also individuell angepasst werden und das ist ein langer Prozess.

Neben der Strahlfäule ist auch die Mauke ein ziemlich nerviges Problem. Die Mauke ist eine bakterielle Entzündung der Haut in der Fesselbeuge. Besonders Pferde mit langem Behang (meist vor allem an den Hinterbeinen) sind hier schnell betroffen – und wenn man nicht schnell genug handelt, kann das ganz schnell chronisch werden und sich im schlimmsten Fall auch bis zum Sprunggelenk ausbreiten.

Natürlich gibt es Produkte auf dem Markt, die dem entgegenwirken sollen. Es gibt allerhand aggressive Mittel, die zwar die Bakterien zuverlässig abtöten, aber leider wird dadurch die Haut oder das Horn massiv angegriffen. Die richtig „harten Mittel“ sind bei uns in Deutschland verboten und werden hierzulande nicht vertrieben. Ein Produkt soll aber am besten sofort wirken und deshalb wird immer wieder dabei auf Produkte aus dem Ausland zurückgegriffen, da hier die rechtliche Situation bzgl. vieler Inhaltsstoffe viel lockerer ist als bei uns in Deutschland. Doch es geht auch ökologisch vertretbar und schonend und made in Germany! Die Firma ARAN-YA aus Untermeitingen in Bayern hat sich genau darauf spezialisiert und entwickelt natürliche Produkte für Pferde und Hunde, die nicht nur akute Probleme lösen, sondern auch vorbeugen und lange gesund erhalten sollen. Produziert wird in Deutschland unter deutschen Richtlinien und Kontrollen.

Mein Hund Oreo hat im Winter oft Probleme: gerade durch das Streusalz trocknen die Pfoten aus und es bilden sich Risse. Das brennt natürlich und er möchte teilweise keinen Schritt mehr gehen. Seit diesem Winter schwören wir auf die ARAN-YA Pfotenpflege. Durch natürliche Inhaltsstoffe wie Rapsöl, Lorbeeröl und Glycerin pflegt die Pfotenpflege besonders sanft und schützt vor neuen Problemen.

Hunde haben einen bestimmten Sinn dafür, das vielleicht einzige Matsch-Loch auf einer Wiese zu finden und sie wälzen sich genüsslich im Dreck. Was den Wauzi freut, macht uns Besitzer alles andere als Freude. Und mein Oreo muss sehr oft unter die Dusche, denn das helle weiße Fell ist jedem Matsch-Loch sehr nachtragend. Gerade bei diesem kurzen Fell kann man Probleme der Haut direkt erkennen, denn die rosane Haut schimmert immer wieder durch und ist bei Problemen umso dunkler zu erkennen. Beim Duschen der Hunde greifen viele leider immer wieder auf normale Shampoos des Menschen zurück, doch gerade beim Hund sollte man genau auf den pH-Wert achten, denn die Haut der Hunde ist besonders empfindlich. Der pH-Wert beim Hund liegt durchschnittlich bei 7,5 und ein Shampoo sollte deshalb zwischen 7,0 und 8,0 liegen. Die ARAN-YA Fell- und Hautpflege ist genau auf die sensible Haut des Hundes abgestimmt und riecht zudem noch sehr angenehm.

Probleme an den Hufen oder an den Pfoten sind leider nicht immer vermeidbar. Deshalb ist es wichtig, dass man immer wieder an sie denkt und beobachtet, um im Problemfall schnell reagieren zu können. Im besten Fall beugen wir schon frühzeitig vor, denn jede Entzündung ist anders und kann langwierig werden. Und bei natürlicher Pflege können wir das täglich auch ohne schlechtes Gewissen tun.

Danke an die liebe Maren von ARAN-YA!
Bilder: Elisa Stützenberger Photography

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